24.11.2016 122 days

Familienleistungen steigen


Unterhaltsvorschuss

Alle minderjährigen Kinder sollen künftig einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss haben. Die Bundesregierung will den staatlichen Vorschuss auf Kinder bis zum Alter von 18 Jahren ausweiten.

Zahlt ein unterhaltspflichtiger Elternteil keinen Unterhalt, drohen häufig finanzielle Probleme. Gerade wenn der Partner keinen Unterhalt zahlt, müsse der Staat besser unterstützen, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Daher sollen Kinder nun bis zum 18. Lebensjahr Unterhaltsvorschussleistungen erhalten. Die Begrenzung der Bezugsdauer wird aufgehoben. Das Kabinett hat eine Formulierungshilfe für einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen.

Bund und Länder hatten sich im Oktober auf die Neuregelungen verständigt. Bisher erhalten Kinder von Alleinerziehenden lediglich bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres einen Unterhaltsvorschuss. Die Bezugsdauer ist auf sechs Jahre begrenzt.

Mehr Geld ab 2017

Aufgrund der Erhöhung des Mindestunterhalts steigt der Unterhaltsvorschuss zum 1. Januar 2017 für Kinder bis zu 5 Jahren auf 152 Euro monatlich, für ältere Kinder auf 203 Euro pro Monat. Die Leistung kann bei den zuständigen Jugendämtern beantragt werden.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/11/2016-11-16-unterhaltsvorschuss.html

Erhöhung der ALG II Regelsätze ab 2017

Die Regelsätze in der Grundsicherung erhöhen sich zum 01. Januar 2017. Das Bundeskabinett hat das entsprechende Gesetz jetzt auf den Weg gebracht. Am stärksten steigen die Regelleistungen für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren. Ab 01. Januar 2017 sollen sie 291 Euro statt bisher 270 Euro bekommen. Dem Plus liegen neue Einkommens- und Verbrauchsstichproben des Statistischen Bundesamtes zugrunde. Demnach ist der Bedarf in dieser Altersgruppe für Lebensmittel und Getränke erheblich höher als bisher berechnet. Die Regelsätze werden jährlich überprüft und fortgeschrieben. Die Fortschreibung der Regelbedarfe wird anhand eines Mischindexes errechnet.

Dieser setzt sich zu 70 Prozent aus der Preisentwicklung und zu 30 Prozent aus der Nettolohnentwicklung zusammen.

Danach lauten die monatlichen Bedarfssätze ab 2017 wie folgt:

  • 409 Euro für Alleinstehende, Alleinerziehende und Volljährige mit minderjährigem Partner
  • 368 Euro für volljährige Partner
  • 327 Euro für Volljährige bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (18 bis 24 Jahre), Personen unter 25 Jahren, die ohne Zustimmung des kommunalen Trägers umziehen (15 bis 24 Jahre)
  • 311 Euro für Kinder bzw. Jugendliche im 15. Lebensjahr bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (14 bis 17 Jahre) und minderjährige Partner
  • 291 Euro für Kinder ab Beginn des 7. Lebensjahrs bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres (6 bis 13 Jahre)
  • 237 Euro für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres

Quelle: https://www.jobcenter-heidenheim.de/aktuelles/erhohung-der-alg-ii-regelsatze-ab-2017/

 

 

 


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